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ContiTech Schwingmetall Presse
Schwingungen aktiv kompensieren
Hannover, im April 2008 ContiTech Vibration Control präsentiert auf der CeMAT (27. bis 31. Mai 2008) ein aktives Schwingungssystem, das die Eigenschwingungen eines Antriebs mit Gegenschwingungen gezielt und zugleich flexibel neutralisieren kann. „Aktive Schwingungssysteme eignen sich überall dort, wo Körperschall den Bedienungskomfort von Anlagen, Maschinen und Fahrzeugen beeinflusst“, erklärt Dr. Hans-Jürgen Karkosch, Leiter Vorentwicklung, ContiTech Vibration Control. Auf dem Messestand (Halle 25, Stand L14) veranschaulicht das Unternehmen anhand eines Großmodells erstmals bildhaft das Wirkprinzip der aktiven Schwingungstechnik.
Wirkprinzip des aktiven Schwingungssystems: Beim aktiven Schwingungssystem wird ein Aktuator in Schwingung versetzt. Diese wird in eine Fahrzeugkarosserie eingeleitet, wo sie unter gewissen physikalischen Voraussetzungen andere Vibrationen kompensiert.
Photo: ContiTech
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Ein aktives Schwingungssystem besteht aus vier Komponenten: einem Aktuator zur Krafterzeugung, einem elektronischen Steuergerät, einem Leistungsverstärker und einem Beschleunigungssensor. Das Unternehmen besitzt ein entscheidendes Patent für einen elektromagnetischen Aktuator. Speziell das Aktuatordesign und die Funktionsentwicklung der aktiven Systeme sind Kernkompetenz von ContiTech Vibration Control. Für die Entwicklung von Steuergerät und Sensoren kann auf die Kompetenz des Continental-Konzerns zurückgegriffen werden. Aktive Schwingungssysteme wurden bereits an vielen Versuchsfahrzeugen unterschiedlicher Fahrzeughersteller erfolgreich getestet.
„Beim aktiven Schwingungssystem wird ein Aktuator mittels elektrischer Energie in Schwingung versetzt. Diese wird beispielsweise in die Karosserie eines Fahrzeuges eingeleitet. Dort kann sie als Gegenschwingung unter gewissen physikalischen Voraussetzungen den Körperschall eines Motors kompensieren“, erklärt Karkosch das Wirkprinzip. Ein aktives Schwingungssystem kann Vibrationen in einem weiten Frequenzbereich neutralisieren. Systeme die beispielsweise aus einem Hydrolager mit integriertem Aktuator bestehen, können insbesondere niederfrequente Störungen kompensieren. Solche Erregungen entstehen beispielsweise im Leerlaufbereich eines Industriefahrzeuges.
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